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Aktiv navigierte Implantation mit RoboDent
Dr. Claus Schüttler-Janikulla, MSc., Dr. Sandra Siepmann

Computerunterstützte Operationstechniken sind heutzutage nicht mehr aus der dentalen Implantologie wegzudenken - vor allem dann, wenn schwierige anatomische Gegebenheiten prothetisch anspruchsvoll versorgt werden sollen. Zur Verfügung stehen sowohl Systeme mit passiver als auch mit aktiver Computerunterstützung. Passive Systeme ermöglichen es, die Implantationsplanung virtuell zu erstellen und auf eine Bohrschablone für eine indirekt navigierte Insertion der Implantate zu übertragen. Aktive Systeme umfassen stattdessen spezielles OP-Equipment, das den Chirurgen bei dem Eingriff aktiv entsprechend der zuvor erstellten Planung führt.

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RBB, QUIVIVE vom 03.05.2006

Zahnimplantate

Implantate versprechen einen (fast) natürlichen Zahnersatz. Dadurch, dass eine künstliche Wurzel aus Titan fest im Kiefer verankert wird, braucht der Zahnersatz keinen Halt von benachbarten Zähnen.

Wenn der Biss nicht mehr so rundum vorbildhaft ist und statt vollständigen Zahnreihen Lücken klaffen, dann stellt sich für die Patienten oft die Frage nach einem Implantat. Wie ein Stützpfeiler wird dieses Hilfskonstrukt im Kiefer verankert und dient so als tragende Säule, an dem sich einzelne Zähne, Brücken oder sogar ganze Gebisse befestigen lassen. Jedes Jahr lassen sich etwa 300.000, vor allem ältere Patienten mit diesen Dübeln für die Dritten versorgen. Schraubenförmig oder zylindrisch werden sie gefertigt und sind zwischen 6 - 20 Millimeter lang und haben einen Durchmesser von 2 – 7 Millimetern.

Meistens kommt dabei ein so genanntes Reintitan zum Einsatz, das gewebefreundlich ist und gut mit dem Knochen verwächst und auch bei künstlichen Hüft- und Kniegelenken verwendet wird. Möglich sind auch Implantate aus Keramik, die allerdings als weniger bruchfest aber dafür besser verträglich gelten.

Um Implantate zu befestigen, muss zunächst, meist unter örtlicher Betäubung der Knochen aufgebohrt werden. Vorher angefertigte Röntgenbilder oder dreidimensionale Darstellungen des Kiefers, zeigen dem Arzt, wie er bohren muss. Dabei können ihm zusätzlich Bohrschablonen oder computergestützte Programme wie „Robodent“ helfen. Dann wird die die künstliche Zahnwurzel im Kiefer befestigt. Es dauert etwa zwei Monate, bis sie eingewachsen ist. Erst dann kann der künstliche Zahn darauf befestigt werden.
 
Der Vorteil eines Implantats: Die Nachbarzähne bleiben erhalten und müssen nicht für eine Brückenkonstruktion abgeschliffen werden. Der Nachteil: es ist eine teure Methode: circa 1000,-- Euro inklusive Krone. Krankenkassen zahlen nur einen Festkosten- Zuschuss von etwa 150 – 200,-- Euro. Und: die Patienten haben ein Kunstprodukt direkt im Kiefer – das ist nicht jedermanns Sache.

Implantiert werden kann auch dann, wenn sich der Kieferknochen schon zurückgebildet hat. Dies ist bei etwa der Hälfte der erwachsenen Patienten der Fall. Dann wird körpereigener Knochenmaterial aus anderen Regionen, z.B. aus dem Kinn, entnommen und in den Kiefer versetzt. Allerdings dauert es dann auch etwa ein halbes Jahr, bis das Implantat in den neuen Knochen eingewachsen ist.

Nicht geeignet sind Implantate für Diabetiker, für Menschen mit Rheuma und anderen Erkrankungen, die mit einer Schwächung des Immunsystems einhergehen. Raucher müssen sich gut überlegen, ob sie sich für ein Implantat entscheiden. Während bei gesunden Nichtrauchern das Implantat mit 90prozentiger Wahrscheinlichkeit einwächst, ist bei Rauchern die Wahrscheinlichkeit nur halb so hoch.

Wer sich Zähne implantieren lassen will, sollte einen erfahrenen Implantologen aufsuchen. Manche Zahnärzte werben mit „ Robodent“, einem computergesteuerten Verfahren, das als besonders sicher gilt, vor allem wenn sehr nah an einem Nerven gebohrt werden muss. Insgesamt soll diese Methode mehr Genauigkeit liefern und das Zahnfleisch weniger verletzen. Allerdings ist sie auch teurer und der Eingriff dauert etwas länger.

Generell gilt: wer ein Implantat hat, muss besonders gut auf die Mundhygiene achten und vor allem die Zahnzwischenräume mit Zahnseide und Dentalbürstchen sauber halten. Zwei mal im Jahr muss beim Zahnarzt eine professionelle Zahnreinigung durchgeführt werden. Sonst drohen Entzündungen. Wer seine Implantate allerdings gut pflegt, kann sich lange an ihnen erfreuen. Rund 90 Prozent aller Implantate sind nach zehn Jahren noch vorhanden.

Stand der Information: 03.05.2006



BZ Artikel über die Praxis Dr. Schüttler für Implantate in BerlinBZ-Artikel vom 15. November 2005:br />
Hier operiert der Zahn-Roboter
Bei Dr. Claus Schüttler-Janikulla bestimmt der Computer RoboDent, wie tief gebohrt wird

Zehlendorf - Auf den ersten Blick sieht es bei Dr. Claus Schüttler-Janikulla (40) aus wie in einer normalen Zahnarztpraxis. Doch ein Computer-Monitor und ein Roboterarm mit zwei Infrarot-Sensoren verraten: Hier wird mit High-Tech gearbeitet.

Dr. Schüttler-Janikulla implantiert Zähne seit drei Jahren mit modernster Technik: RoboDent zeigt dem Zahnarzt auf einem Bildschirm, wie er den Bohrer führen muss. Und stoppt ihn, wenn die Richtung nicht stimmt. "Ich benutze den Computer nicht, weil ich sonst Fehler machen würde. Sondern weil es bei schwierigen Eingriffen größere Sicherheit bietet", sagt Dr. Schüttler-Janikulla.

Die Vorteile von RoboDent: Die Behandlung ist genauer (höchstens 0,2 mm bis 0,6 mm Abweichung) und Fehler werden verhindert. Bei der Verankerung des Implantats wird das Zahnfleisch weniger verletzt.

Die dicke Backe fällt etwas kleiner aus

Die übliche dicke Backe fällt mit RoboDent kleiner aus. Nachteile: Es dauert etwas länger, bei einem Implantat rund 15 Minuten. Außerdem kostet der Eingriff 380 Euro mehr.

Dr. Schüttler-Janikulla wendet das computergestützte Verfahren bei 60 bis 70 Prozent seiner Behandlungen an. Bei Problemfällen, zum Beispiel bei ungleichmäßigen oder dünnen Backenknochen, rät er zum Robotereinsatz. So verringert sich die Gefahr, dass die neuen Zähne nicht fest genug sitzen oder einer der Zahnnerven verletzt wird.

Dr. Schüttler-Janikulla arbeitet seit 12 Jahren in Berlin. "Zahnarzt wollte ich schon mit 15 werden. Meine beiden Schwestern haben's mir vorgemacht." Angst, sich selbst behandeln zu lassen, hat er nicht. Bei Zahnschmerzen legt er sich einfach bei seiner Frau auf den Stuhl. Die ist auch Zahnärztin.



Praxis für Implantologie Berlin Tempelhof und ZehlendorfRoboDent®

Anfang 2002 wurde in Deutschland eine neue Technologie auf den Markt gebracht, die das Einsetzen von Zahnimplantaten erleichtert. Das „RoboDent®" genannte Gerät ermöglicht es sogar, das der Patient schon nach dem 2. Termin mit fertigen, neuen Zahnersatz nach Hause gehen kann, erzählte uns Dr. C. Schüttler-Janikulla , MSc Master of Science Implantologie. RoboDent® besteht im wesentlichen aus einem normalen PC mit Monitor, einem kleinen Navigationsgerät, das auf jedem gebräuchlichen Handstück des Zahnarztes aufgesetzt wird, sowie einigen Zusatzgeräten.

RoboDent®“ unterstützt den Implantologen bei der exakten Bewegung des Bohrers um etwa drei Löcher parallel bohren zu können. So kann jeder Zahnarzt seine Implantatplanung bis auf einen halben Millimeter genau übertragen. Durch die genaue Positionierung der Implantate, wird der perfekte Sitz des Zahnersatzes erreicht. Dieser kann dadurch achsengerecht aufgesetzt werden, so der Implantologe Dr. Schüttler-Janikulla.

Vor der Implantation wird eine Computertomographie und ein Abdruck des Kiefers angefertigt. Aus den Daten des Computertomogramms ermittelt die Software die optimale Bohrrichtung der Implantate. Wenn die richtige Tiefe des Implantats erreicht ist, ertönt ein akustisches Signal. Außerdem warnt „RoboDent®“ den Implantologen, wenn er mit der Bohrung in die Nähe des Nerven kommt. Der Implantologe kann den gesamten Ablauf auf dem Monitor verfolgen.





Kollegiale Kooperation und fachlicher Gewinn (Zahnarztwoche DZW 12/04; 17.03.2004)


Zahnarzt Praxis Berlin Tempelhof und ZehlendorfEuropas einzige staatliche Universität für postgraduale Weiterbildung feiert die ersten Absolventen des MSc in zahnmedizinischen Fachgebieten:
 
Die Donau-Universität ist Europas einzige staatliche Universität für postgraduale Weiterbildung. Sie war mit ihrer Gründung vor sechs Jahren in der europäischen Hochschul-Landschaft ein Experiment und ist heute eine Erfolgsgeschichte. An der Donau-Universität Krems sind in den 50 verschiedenen Studiengängen mehr als 2.500 Studierende eingeschrieben, sie ist in der postgradualen Weiterbildung europaweit führend. Die ersten erfolgreichen Master-of-Science-Absolventen (Zahnarztwoche DZW 12/04; 17.03.2004)

Zahnarzt Implantate Berlin Tempelhof und ZehlendorfDie ersten erfolgreichen Master-of-Science-Absolventen schließen postgraduales Universitäts-Studium zum "Master of Science Implantologie" und "Master of Science Parodontologie" erfolgreich ab.
Wissenschaftlich hervorragende Master-Thesen mit hohem klinischen Wert. (Zahnarztwoche DZW 12/04; 17.03.2004)



Zahnheilkunde Implantate BerlinDie ersten 100 deutschen Zahnärzte schließen postgraduales Universitäts-Studium zum "Master of Science Implantologie" und "Master of Science Parodontologie" erfolgreich ab.
  
Was international in Ländern mit hoch entwickelter wissenschaftlicher Zahnmedizin, zum Beispiel in den USA, und Skandinavien und anderen europäischen Ländern längst Tradition ist, dass Fachspezialisierungen in der Zahnmedizin nach der Approbation als Zahnarzt in einem universitären postgradualen Studium zum "Master of Science (Fachgebiet)" erworben werden können, haben nun auch die ersten fast 100 deutschen Zahnärzte - erfahrene Praktiker - erreicht.




Dr. med. dent.Claus Schüttler-Janikulla, MSc
Gruppenbild mit dem Berliner Zahnarzt und Master of Science Implantologie Dr. Schüttler-Janikulla

Fachzahnarzt für Implantologie - Master of Science auf dem Festakt der Donauuniversität Wien/Krems, wo ihm als Absolvent des ersten Jahrgangs der Universitätstitel verliehen wird.
 
Die Studiengänge der Zahnmedizin der Donau-Universität sind mit fast 700 teilnehmenden Zahnärzten belegt, die Studierenden, in der Regel bereits erfolgreiche Zahnärzte, sind vom Studienangebot so begeistert, dass bereits für die Studiengänge Parodontologie und Implantologie im Herbst 2004 der vierte Studiengang aufgelegt wird, für die Kieferothopädie im März 2004 der dritte und für den Lehrgang Ästhetisch-Rekonstruktive Zahnmedizin im Herbst 2004 der zweite. Alle Studiengänge werden von anerkannten deutschen Universitätsprofessoren als wissenschaftliche Leiter betreut.

Postgraduale Studiengänge für Zahnärzte

Die Donau-Universität Krems, Europas bisher einzige staatliche und damit weltweit anerkannte Universität für postgraduale Weiterbildung, hat in der Zahnmedizin fünfsemestrige, berufsbegleitende Studiengänge aufgelegt. Sie führen den approbierten Zahnarzt zum Erwerb des akademischen Grads Master of Science Parodontologie (MSc), Implantologie (MSc) oder Kieferorthopädie (MSc), Orale Chirurgie (MSc), Ästhetisch-Rekonstruktive Zahnmedizin (MSc) sowie Funktion und Prothetik (MSc).

Mit dem Master zum Spezialisten

Mit dem erfolgreich bestandenen Universitätsstudium erhält der Absolvent einen weiteren akademischen Grad, der seine Spezialisierung zum Beispiel als Implantologe, Kieferorthopäde, Parodontologe, etc. bestätigt und in die Lage versetzt, das jeweilige Fachgebiet als besonderen Schwerpunkt seiner Praxis nach neuestem wissenschaftlichen Stand mit dem akademischen Titel "Master of Science" anbieten zu können. Das heißt viele zusätzliche Chancen für den Absolventen, sich mit seiner Praxis als Spezialisten gegenüber Kostenerstattern und Patienten zu positionieren. Erste Teilnehmer habe Ihren Studiengang erfolgreich absolviert und den Master-Titel im jeweiligen Fachgebiet verliehen bekommen.

Mehr Leistung - mehr (Selbstzahler-) Patienten

Die Patienten, das zeigen alle Meinungsumfragen zur Zahnheilkunde, suchen den Spezialisten. Bei diesem sind sie bereit, für eine "bessere Behandlung" mehr Geld zu bezahlen, private Vereinbarungen zu schließen. Vertrauen durch Sicherheit, aber nicht in selbsternannten Bezeichnungen oder Tätigkeitsschwerpunkten, sondern nur in postgradualen Studien mit einem international anerkannten akademischen Abschluss.




Artikel
Mit "RoboDent®" neue Zähne an einem Tag BerliNews informiert über das weltweit erste Robotersystem zur
Implantation künstlicher Zähne

TV
3-Sat: Computer unterstützen Kieferchirurgen
Navigationssystem für die Kontrolle des Bohrers entwickelt


 

 

   
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